Donnerstag, 12. Mai 2016

"Nichts als überleben" von S.A. Bodeen (Rezension)

Informationen 
Titel: "Nichts als überleben"
Autor: S.A. Bodeen
Verlag: Gulliver
Reihe: //
Seitenanzahl: 226
Genre: Jugendbuch, Thriller
Einband: Klappbroschur
Preis: 12,95 €
Kaufen bei: Gulliver oder amazon.de


Inhalt
Robie stürzt mit einem Flugzeug über dem Pazifik ab. Max, der Co-Pilot, rettet sie auf ein aufblasbares Rettungsfloß. Robie treibt tagelang auf dem Meer. Gnadenlos den Naturgewalten ausgeliefert. In ihrer Einsamkeit klammert sich Robie an Max. Sie hat Angst. Hunger. Durst. Panik. Hoffnung? Nur ein Gedanke lässt sie nicht aufgeben: Sie will nicht als überleben...

Meine Meinung
Durch den knappen und kurzen Klappentext konnte mich das Buch sofort neugierig machen, weshalb ich es recht schnell zur Hand genommen habe.
Der Einstieg in die Geschichte fiel mir etwas schwer. Zunächst wird die Protagonistin Robie vorgestellt, die bei ihrer Tante auf Hawaii Urlaub macht.
Als ihre Tante sie kurzerhand allein lassen muss, beschließt Robie, nach Hause zu fliegen. Da sie ihre Eltern nicht erreichen kann, steigt sie einfach in den Versorgungsflieger, der ihre Heimatinsel ansteuert - und stürzt ab. 

Diese Entscheidung von Robie konnte ich so gar nicht nachvollziehen, weshalb ich zunächst ziemliche Probleme mit ihr hatte. Doch nach und nach wurde sie mir sympathischer, da sie eine echte Charakterentwicklung durchgemacht hat.
Vom Co-Piloten Max erfährt man nur bruchstückhaft näheres, was mich aber nur noch neugieriger gemacht hat. Ich wollte unbedingt etwas über ihn und sein vorheriges Leben erfahren.

Die Autorin hat die Ereignisse sehr glaubhaft und bildlich geschildert, sodass vor meinen Augen regelrecht ein Film ablief. Durch die kurzen Kapitel mit offenen Enden wollte ich immer weiter lesen, so zog sich die Spannung durch den gesamten Roman - bis auf eine Sache.

Der Klappentext, den ihr oben seht, ist von mir leicht gekürzt worden. Denn im originalen Text steht ein wahrhafter Spoiler, der den genialen Twist des Buches schon verrät, beziehungsweise sehr stark vermuten lässt. Daher empfehle ich euch, das Buch zu lesen, ohne den richtigen Klappentext anzuschauen - Der Plottwist wäre nämlich, ohne das Vorwissen, überraschend wie auch genial gewesen.

Somit ist "Nichts als überleben" für mich ein 3 Schwalben-Buch mit einem genialen Plottwist, der aber leider schon in der ursprünglichen Inhaltsangabe verraten wurde, sodass der Wow-Effekt fehlte. Ansonsten überzeugen sowohl die Spannung als auch die Protagonistin.
Ich empfehle das Buch für alle, die schon nach einer Strandlektüre Ausschau halten - nur im Flieger würde ich es nicht unbedingt lesen. ;)


Vielen Dank an...

An die Thalia-Buchhandlung in Hamburg. Dort bin ich als junger Buchprofi aktiv und habe dieses Buch zur Verfügung gestellt bekommen. Mehr Informationen findet ihr hier.
Alles Liebe,
Laura 

Kommentare:

  1. Ich hatte den Klappentext gar nicht mehr in Erinnerung, weshalb mich die Wendung dann wirklich überraschen konnte...Mir hat es sehr gefallen! :))

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  2. Huhu!

    Klappentexte sind wirklich ein zweischneidiges Schwert. Ich hatte das nämlich erst vor kurzem wieder einmal, wo der Klappentext fast ein Viertel des gesamten Buches verraten hat, aus diesem Grund hatte ich wirklich Probleme, in die Geschichte einzusteigen - die Spannung am Anfang war gänzlich weg ... Das ist in etwa so wie beim Trampolin springen für mich, meistens will ich ein Netz haben, um nicht auf die Nase zu fallen, aber ab und zu will ich gar nicht wissen, ob das Netz wirklich da ist :D.

    Liebe Grüße
    Marie

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  3. Nee, im Flieger lesen kommt jetzt echt nicht so gut!

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