Montag, 28. März 2016

Grandioser Abschluss: "Für immer Hollyhill" (Band 3) von Alexandra Pilz (Rezension)

Inhalt
Zwei Mal schon hat Emily mit dem englischen Dorf Hollyhill Abenteuer in anderen Zeiten erlebt. Doch jetzt ist Emily schweren Herzens nach Hause zurückgekehrt, wild entschlossen, ihre große Liebe Matt zu vergessen und einfach ein ganz normales Leben zu führen. Ein Leben mit ihrer Oma und ihrer besten Freundin Fee. Doch wo steckt die eigentlich? Sie wird doch nicht... Doch, Fee ist kurzerhand in den Flieger gestiegen und hat Hollyhill gefunden. Und noch während Fee sich in den unglaublich charmanten Cullum verguckt, reist der Ort in die wilden Zwanziger Jahre. Emily muss hinterher! Denn dort lauert Gefahr: Matt ist kurz davor, eine riesige Dummheit zu begehen. Nicht nur sein Schicksal, sondern das von ganz Hollyhill steht auf dem Spiel. Kann Emily das Dorf und den Jungen retten, den sie über alles liebt?

Informationen 
"Für immer Hollyhill" ist der dritte und letzte Band der "Hollyhill"-Reihe von Alexandra Pilz, der am 29. Februar 2016 als Hardcover für 16,99 € im Heyne fliegt-Verlag erschien. Kaufen könnt ihr das Buch beispielsweise beim Verlag oder bei amazon.de. Meine Rezensionen zu Band 1 und Band 2 findet ihr hier und hier.
Meine Meinung 
Nachdem ich den zweiten Band der "Hollyhill"-Trilogie schon viel besser fand als den ersten. habe ich den letzten Band schon gespannt erwartet. 

Nachdem Emily am Ende von "Verliebt in Hollyhill" nach München zurückgekehrt ist, sind einige Tage vergangen. In der Zwischenzeit sucht Em nach ihrer Freundin Fee, denn niemand weiß, wo sie auf einmal hin ist. Später findet sie heraus, dass Fee nach Hollyhill gereist ist, um sie zu suchen - natürlich genau zu dem Zeitpunkt eines Zeitsprungs.

Deswegen muss Emily dringend hinterher und springt zu den Dorfbewohnern in die Zwanziger Jahre. Dort stellt sie aber schnell fest, dass Matt nicht mehr in Hollyhill ist. Und auch ansonsten geht alles schief: Auf einmal stürmt es im sonst so sonnigen Hollyhill, die alte Eiche stirbt ab und Harrys Maschine, die sonst wichtige Hinweise auf die Mission der Zeitreisenden gibt, spuckt nichts als kryptischen Kauderwelsch aus. Kurzum: Das Dorf spielt verrückt. So müssen Emily und die anderen Bewohner nicht nur die Mission erfüllen, sondern auch noch Matt finden und in Erfahrung bringen, was das Dorf seinen Bewohnern mitteilen möchte.

Zunächst einmal habe ich mich sehr darüber gefreut, die Charaktere wieder zu sehen. Mittlerweile kennt man die Dorfbewohner viel besser, und ich habe die meisten tatsächlich in mein Leserherz geschlossen, da jeder seine ganz eigenen Marotten und Eigenheiten hat, die ihn auszeichnen. Außerdem kam jeder Charakter mal vor, einige mehr und andere weniger, doch trotzdem hatte ich nicht das Gefühl, dass jemand zu oft oder zu selten präsent war.

Vor allem dadurch, dass Fee nun mit den Bewohnern von Hollyhill in der Zeit reist, hat der Geschichte neuen Schwung gegeben und sehr gut getan. Sie ist einfach ein toller und unterhaltsamer Charakter, den man früher oder später lieben muss. Gerade die sich anbahnende Liebesgeschichte zwischen ihr und Cullum, der mir schon im vorigen Band sehr gut gefallen hat, fand ich klasse. Zwischen den beiden gab es einige romantische, aber auch lustige Szenen, da beide eine Vorliebe für Sarkasmus haben.

Der Sarkasmus zieht sich durch das ganze Buch, wodurch die Geschichte aufgelockert wird, ergänzend dazu hat sich der Schreibstil von Alexandra Pilz im Vergleich zu den ersten Bänden noch um einiges verbessert. Er lässt sich zwar leicht lesen, dennoch findet man einige anspruchsvolle oder blasierte Begriffe, die perfekt in die 20er-Jahre passen. 

Man bemerkt, dass sich die Autorin viel Mühe bei der Recherche gegeben hat, um die Epoche, in der sich die Zeitreisenden befinden, möglichst echt und glaubwürdig darzustellen. Dies ist ihr perfekt gelungen, ich habe die Atmosphäre der wilden Zwanziger geliebt und fand sie als Schauplatz sehr gut ausgewählt. Dazu wurden das Aussehen, die Kleidung und die Gewohnheiten dieses Jahrzehnts ausführlich beschrieben, wodurch ich beim Lesen schon bald anfing, mir die Handlung wie einen Film vorzustellen. 

Die Handlung war zwar gut, aber ausbaufähig. Ich fand die Idee, dass das Dorf verrückt spielt und die Bewohner Rätsel lösen müssen, sehr gut. Denn die kryptischen Zeichen, die die Maschine ausspuckt, beinhaltet eine Botschaft für die Dorfbewohner - Allerdings in einer Geheimschrift. Leider war diese Geheimschrift dermaßen simpel, dass ich das Muster sofort erkannte und daher auch gleich wusste, was das Dorf mitteilen wollte. So wurde mir etwas Spannung genommen, denn es dauerte recht lange, bis die Charaktere das Rätsel entschlüsseln konnten.

Doch trotz der mangelnden Spannung hat mir der Abschluss der Trilogie außerordentlich gut gefallen. Meiner Meinung nach steigerten sich die Bücher von Band zu Band, weshalb "Für immer Hollyhill" auch 4,5 von 5 Schwalben von mir bekommt.
Alles Liebe, Laura


Kommentare:

  1. Hallo Laura,

    ich habe auch vor kurzem den Abschluss der Trilogie gelesen und fand es auch richtig gut. Ich stöbere noch ein bisschen bei dir und lass dir liebe Grüße da!

    Silke (http://worldofbooksanddreams.blogspot.de)

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    1. Hey Silke,

      Das freut mich! :)

      Liebe Grüße,
      Laura

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  2. Hey du =)

    oh ja dieses Buch habe ich zu hause auch schon liegen und freue mich schon tierisch darauf.
    Ich mag die Story einfach total gerne =)
    Und freut mich das dir das Buch gefällt, dann scheint es auch wieder gut zu sein...

    Werde in nächster Zeit öfter mal wieder rein schauen =)

    Liebe Grüße
    Alina

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