Donnerstag, 10. September 2015

Magie und Mord: "Spinnenkuss" von Jennifer Estep (Rezension)



Gin Blanco ist eine Auftragsmörderin, bekannt unter dem Namen »Die Spinne«. Geduldig liegt sie auf der Lauer, nähert sich ihren ahnungslosen Opfern und schlägt im richtigen Augenblick zu. Gnadenlos. Doch als sich ihr neuester Auftrag als Falle entpuppt, stürzt Gins Welt ins Chaos. Welcher ihrer unzähligen Feinde kennt ihre wahre Identität? Um ihren Gegner zu enttarnen, muss die Spinne ihr Netz verlassen und die Seite wechseln. Doch das Letzte, was man im Kampf gegen übermächtige Elementarmagie braucht, ist Ablenkung - besonders in Form des sexy Detectivs Donovan Caine ...


"Spinnenkuss" von Jennifer Estep ist der erste Band der "Elemental-Assassin"-Reihe und erschien am 10. Dezember 2013 im Piper-Verlag und hat 429 Seiten. Das Buch kostet 12,99 € und erschien als Taschenbuch, kaufen könnt ihr es unter anderem bei Piper oder amazon.de

In dem ersten Band der Elemental-Assassin-Reihe von Jennifer Estep, ihrer ersten Buchreihe für Erwachsene Leser, geht es um die Autragskillerin Gin, die während eines Auftrages in eine Falle gerät.
Um den Drahtzieher zu entlarven, muss sie einen Pakt mit ihrem Erfeind eingehen...

Das Buch beginnt sehr spannend und der Einstieg ist interessant gestaltet, das Tempo, das die ersten Seiten mitbringen, kann locker das ganze Buch über gehalten werden. 
Der Schreibstil der Autorin wirkte auf mich sofort sehr angenehm und packend. Sie verbindet ausführliche und detailreiche Formulierungen mit kurzen, aussagekräftigen Sätzen, wodurch die Geschichte niemals langweilig wird. 

Die fiktive Stadt Ashland, in der die Geschichte spielt, hat mich sofort in ihren Bann gezogen. Hier leben normale Menschen mit Riesen, Zwergen, Vampiren und anderen Fantasy-Wesen zusammen. Jedoch sind es nicht die typischen Riesen und Zwerge, die man aus "Harry Potter" oder "Herr der Ringe" kennt. Riesen sind eben breiter und größer gebaut, Zwerge klein und zierlich. 
Dann gibt es auch noch die Elementare: Ein Elementar beherrscht entweder Feuer, Eis, Luft oder Stein. 
In Ashland ist eine korrupte Feuerelementarin an der Macht, die in der Geschichte allerdings keine besonders tragende Rolle einnimmt. Wobei ich denke, dass sich das in den Folgebänden noch ändern wird. 

Das absolute Highlight der Geschichte sind für mich die Charaktere.
Als ich las, dass es um eine Auftragsmörderin geht, habe ich mir sofort das klischeehafte Bild einer kaltblütigen, gemeinen und hinterhältig Frau ins Gedächtnis gerufen. Doch Gin ist anders. Zwar zeichnet sie natürlich auch Kälte und List aus, dennoch ist sie wohl einer der sympathischsten Buchcharaktere überhaupt für mich. Das liegt daran, dass sie ganz gewöhnliche Interessen wie Lesen und Kochen hat und eine gewisse Wärme ausstrahlt, die vor allem durch ihre Vorgeschichte zum Ausruck kommt. 
Auch die Nebencharaktere wie Gins Mentor Fletcher, sein Sohn Finn oder der Detective Donovan Caine waren liebevoll und bis ins kleinste Detail ausgearbeitet. 
Vor allem hier hat Frau Estep eine großartige Leistung vollbracht!

Ganz selten fehlen mir für ein Buch die richtigen Worte, doch bei diesem hier ist eben dies eingetroffen.
Daher versuche ich es mal so:
Das Buch bringt alles mit, was eine gute Geschichte ausmacht:
Action, Spannung, tolle Charaktere, Liebe und interessante Hintergründe.
Daher gebe ich "Spinnenkuss" 5 von 5 Schwalben, die sich das Buch auf jeden Fall verdient hat.
Ich bin gespannt, wie es mit Gin und Co weitergeht und freue mich auf die nächsten Bände!


Ich bedanke mich ganz herzlich beim Piper-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

1 Kommentar:

  1. Hey Laura, danke für die tolle Rezi. Ich möchte die Reihe auch noch beginnen! Vielleicht klappt es noch dieses Jahr! Liebe Grüße, Petra von Papier und Tintenwelten

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